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Kontowechselhilfe & Zahlungskontengesetz - Checkliste & Vorteile

Kontowechsel | Kontowechselhilfe | Zahlungskontengesetz | Checkliste | Vorteile


Bankkunden können sich ab September 2016 auf ein einfaches Kontowechselverfahren freuen. Im nachfolgenden Beitrag erhalten Sie Infos zum Kontowechsel und wissenswerte Hinweise.

Das neue Zahlungskontengesetz ist am 18. September 2016 in Deutschland in Kraft getreten. Dieses Gesetz sieht vor, dass Banken ihre Kunden beim Kontowechsel unterstützen, dabei ist die alte als auch die neue Bank gemeint. Die Banken müssen miteinander kommunizieren, damit die Daten ausgetauscht werden und der Kunde zufrieden ist. Mit den Daten sind Lastschriften, Daueraufträge und Terminüberweisungen gemeint. Die neue Bank muss die Lastschriftempfänger als auch den Einzahlern eine Benachrichtigung über den Kontowechsel zukommen lassen. Den zwei Banken ist für den vollständigen Kontowechsel ein Zeitraum von zwölf Tagen gegeben. Das Zahlungskontengesetz hat festgelegt, dass beide Banken bei einem Fehler haften und nicht wie bisher der Kunde.

5 Fakten zum Kontowechsel

  1. Ohne Angebotsvergleich kein Kontowechsel
    Folgende Fragen sollte sich ein Kunde vor einem Kontowechsel stellen: Persönlicher Kontakt in einer Filiale oder Onlinekonto? Wo ist der nächste Geldautomat ohne Abhebungsgebühren? Sind Zusatzangebote wie Kreditkarte enthalten? Wie hoch sind die Jahresgebühren, Giro- und Kreditkartenentgelte und Dispozinsen? Verlangt die Bank Zusatzkosten bei Überweisungen per Papierformular oder ähnlichem? Inwiefern unterscheidet sich das erste Angebot vom zweiten?
  2. Eigeninitiative oder Kontowechselhilfe
    Wenn Sie durch Ihre konkreten Fragen Ihr passendes Kontoangebot gefunden haben, können Sie den Wechsel eigenständig durchführen oder Ihre alte als auch neue Bank um Kontowechselhilfe bitten. Für die Eigeninitiative gibt es Musterbriefe und Checklisten, um nichts zu vergessen. Die Banken haben auch Vorgaben für den korrekten und vollständigen Kontowechsel.
  3. Anspruch auf Kontowechselhilfe
    Jeder Kunde hat Anspruch auf Kontowechselhilfe, egal, ob er Kunde einer Sparkasse, Volksbank, Geschäftsbank oder einer reinen Onlinebank ist. Das neue Zahlungskontengesetz legt die Kontowechselhilfe fest. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein Konto bei einer Filialbank oder ein reines Onlinekonto führen. Die einzige Voraussetzung für den Wechsel ist, dass die alte als auch die neue Bank ihren Sitz in Deutschland haben muss.
  4. Zeitspanne für den Kontowechsel
    Die neue Bank wird mit einem Formular zur Hilfe beim Kontowechsel ermächtigt, in den nächsten zwei Tagen beim alten Kreditinstitut alle Daten zu erfragen. Fünf Geschäftstage hat die alte Bank Zeit, die relevanten Informationen der letzten 13 Monate zusammenzutragen und der neuen Bank und dem ehemaligen Kunden zu übermitteln. In den letzten fünf Tagen des Kontowechsels muss das neue Kreditinstitut Benachrichtigungen an den Lastschriftempfängern und Einzahlern schicken, Daueraufträge einrichten und Lastschriften akzeptieren. Insgesamt sieht das Gesetz zwölf Tage für den Kontowechsel vor.
  5. Kostenfalle bei Kontowechselhilfe
    Die neue als auch alte Bank darf nur etwas für die Kontowechselhilfeservice berechnen, wenn das vorab mit dem Kunden vereinbart wurde. Dieses Entgelt muss angemessen und an den tatsächlichen Kosten orientiert sein. Folgende Leistungen müssen nach dem Gesetz kostenlos bleiben: Übersendung von Informationen, Liste der Lastschriften, personenbezogene Daten und Liste zu Daueraufträgen, eingehende Überweisungen und die Kontoschließung.

Gründe für den Kontowechsel

Ein wesentlicher Grund für den Kontowechsel ist, dass die meisten Banken ihr kostenloses Girokonto abschaffen. Die Schuld für diese Kontoführungsgebühren trägt die Niedrigzinspolitik. Aber der Kontowechsel soll auch einfacher gestaltet werden, um den Kunden die Möglichkeit zu bieten, das beste Kontoangebot zu wählen. Durch das Zahlungskontengesetz wird ein einfacher Kontowechsel garantiert, da jede Bank dazu verpflichtet ist. Erwähnenswert ist, dass die eine oder andere Bank vor dem Gesetz schon Wert auf den Kontowechselhilfeservice gelegt hat.
 
Fazit:
Das Thema Kontowechsel ist für die einen Bankkunden sehr relevant und für andere uninteressant. Die Generation ab einen Alter von 40 Jahren ist mit ihrem Kreditinstitut und seinen Leistungen meist zufrieden und sieht keinen Grund für einen Kontowechsel. Wiederum ist die Generation zwischen 18 bis 39 Jahren von einem Kontowechsel nicht abgeneigt. Sie prüfen ihr aktuelles Konto und die neusten Kontoangebote der verschiedenen Banken auf ihre Anforderungen. Erst nach einem umfassenden Vergleich entscheiden sie sich für ein Bankkonto. Das Zahlungskontengesetz unterstützt diese Kunden bei einem Kontowechsel. Wenn Sie bislang vor einem Kontowechsel zurückgeschreckt sind, weil Sie der Meinung sind, er ist zu kompliziert, dann erhalten Sie ab sofort einen Hilfeservice von Ihrem alten und neuen Kreditinstitut.

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